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Und plötzlich will der Enkel „skypen oder sms schreiben“

Ein interessantes Projekt soll den Zugang zu neuen Medien für Bewohnerinnen und Bewohner und das Verständnis zwischen den Generationen fördern. Dabei verbringen Jugendliche der Klasse S3a von Lehrer Thomas Gilg einen Teil ihrer Freizeit zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern vom Büel.

Einige Bewohnerinnen haben den Mut und lassen sich von den Jugendlichen in die Geheimnisse eines Computers einweihen. Im PC-Raum des Schulhauses Röhrliberg sitzen Bewohnerinnen und Schüler zusammen vor dem Bildschirm. Wie finde ich schnell etwas? Wie füge ich ein Bild ein? Wie funktioniert das mit den sms? Die vielen Fragen werden mit Geduld erklärt und soeben praktisch geübt. Dabei kommen sich die Generationen näher.

Zur gleichen Zeit im Büel. Kegeln mit der Wii-Spielkonsole ist angesagt. Es ist gar nicht so einfach „virtuell“ zu kegeln. Wann muss ich den Knopf auf der Rückseite loslassen? Warum treibt die Kugel auf dem Bildschirm vor den Kegeln immer nach links? Es zeigt sich, dass die Technik seine Tücken hat und trotzdem macht das Spielen den Jugendlichen und Senioren sichtlich Spass.

Eine dritte Gruppe ist mit den Bewohnern, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind im Städtchen unterwegs. Für die Jungen und die Alten eine ganz neue Erfahrung, zusammen den Nachmittag zu verbringen. Bei einer Pause im Restaurant kommt eine gute Stimmung auf. Erste Hemmschwellen sind abgebaut und man kommt sich näher.

Hemmschwellen abbauen und das gegenseitige Verständnis fördern. Diese Ziele sollen im Projekt erreicht werden. Nach den Herbstferien werden sich weiterhin einige Jugendliche regelmässig im Büel mit den Senioren treffen. Am Internetcorner, beim Spielen an der Wii-Konsole oder bei einem Spaziergang, auf jeden Fall wird es interessante Begegnungen geben.

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