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1966 |
Die Bürgergemeinde Cham beschliesst die Errichtung einer Stiftung Altersheim Cham, genehmigt die Statuten und bewilligt einen Betrag von Fr. 10'000 als Stiftungskapital. Erste Stiftungsräte: Dr. Heinrich Baumgartner (Präsident), Oskar Gretener (Kassier), Walter Amberg (Aktuar), Dr. Karl Annen, Paul Baumgartner, Rolf Blum, Andreas Boog. |
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1967 |
Der Stiftungsrat richtet an die Bevölkerung von Cham einen Spendenaufruf, dem ein überwältigender Erfolg über Jahre hinweg beschieden ist. |
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1971 |
Parallel zur Sicherung der Finanzierung läuft die Planung des Altersheims. Mit der unumstrittenen Standortwahl neben dem Spital sind verschiedene Landbereinigungen erforderlich: Landabtausch zwischen Bürger- und Einwohnergemeinde, Schenkung einer Baulandparzelle durch die Einwohnergemeinde und Baurechtsvertrag der Bürgergemeinde zu Gunsten des Altersheims über einen Teil der Spitalliegenschaft. |
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1973 |
Aus einem Wettbewerb unter drei Architekten wird das Vorprojekt von Architekt Erich Weber als bestes ausgewählt und zur weiteren Bearbeitung und Ausführung beschlossen. Eine Baukommission unter der Leitung von Walter Amberg wird bestellt. |
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1974 |
Die Gemeinde erteilt die Baubewilligung. Am 12.4.1975 erfolgt der Spatenstich. |
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1975 |
Die Einwohnergemeindeversammlung bewilligt ein zinsloses Darlehen von 1,5 Millionen Franken an den Bau des Altersheims. Die Bürgergemeinde Hünenberg sichert ebenfalls ein teilweise zinsfreies Darlehen von 1,5 Millionen Franken zu, gegen die Verpflichtung, bis zu 12 Personen aus der Gemeinde Hünenberg ins Altersheim aufzunehmen. Nachdem auch Beiträge des Bundes und des Kantons Zug in der Höhe von über 3 Millionen Franken zugesichert sind und die Banken die Restfinanzierung übernehmen, wird der Baubeschluss gefasst. |
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1976 |
Bis dahin gehen an Schenkungen und auf Grund von Aktionen verschiedener Vereine rund Fr. 590'000 ein. Im Oktober 1976 findet mit Beteiligung aller Bevölkerungskreise der legendäre ALHEIBA (Altersheimbazar) statt. Rund Fr. 200'000 Gewinn werden erwirtschaftet. Roney und Maria Züblin werden mit der Heimleitung des Altersheims Büel betraut. |
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1977 |
Am 5. März kann die Bevölkerung den Neubau besichtigen. Am 7. März ziehen die ersten Pensionäre ein. Am 25. Juni wird das Altersheim feierlich eingeweiht. Die gesamten Baukosten bleiben mit Fr. 7'697'060 im vorgegebenen Kostenrahmen. |
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1991 |
Das Heimleiterehepaar Maria und Roney Züblin geht in Pension. Kurt und Barbara Nef übernehmen als Nachfolger die Heimleitung. |
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1993 |
Die neue Cafeteria im Erdgeschoss wird eingeweiht. Sie wird seither von vielen freiwilligen Helferinnen vorbildlich betreut. |
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1996 |
Auf Ende Jahr tritt der langjährige und äusserst engagierte Stiftungsratspräsident Dr. Heinrich Baumgartner zurück. Er ist der eigentliche Initiant und Gründer der Stiftung Altersheim Cham gewesen. Dreissig Jahre lang hat er die Geschicke der Stiftung massgebend geprägt. |
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1997 |
Karl Bienz übernimmt als Nachfolger das Präsidium des Stiftungsrates. |
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1997/98 |
Die Heizung und Lüftung sowie die Liftanlage werden erneuert. Auf die Sanierung der Küche wird verzichtet, da in der benachbarten neuen AndreasKlinik eine leistungsfähige Küche zur Verfügung steht. An die Renovationskosten von rund 570'000 Franken leisten die Einwohner-, Bürger- und Kirchgemeinden von Cham und Hünenberg namhafte Beiträge. Der Bund übernimmt im Rahmen eines Investitionsprogrammes gut 14 % der Gesamtkosten. Die AndreasKlinik übernimmt ab 1. April 1998 das Catering für das Altersheim Büel. |
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1999 |
Der Regierungsrat genehmigt die Neufassung der Stiftungsurkunde mit Rechtswirksamkeit per 1. Januar 2000. Diese ist im Rahmen einer umfassenden Reorganisation notwendig geworden. Der Stiftungsrat wird durch einen neu bestellten Betriebsrat unter der Leitung von Irène Burkart von seiner Arbeit entlastet. Das Altersheim Büel erhält auch ein neues Leitbild. |
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2000 |
Das Heimleiterehepaar Kurt und Barbara Nef verlässt das Altersheim Büel, um sich einer neuen Aufgabe in der Ostschweiz zu widmen. Der Betriebsrat wählt Josef Heer von Lieli LU zum neuen Heimleiter. Er tritt die Stelle am 1. November an. |
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2002 |
Mit dem Altersleitbild der Gemeinde Cham ergeben sich für die Zukunft des Altersheim Büel neue Zielsetzungen. Eine Projektgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Chamer Einwohner und Bürgergemeinde, der Spitex und der Wohnbaugenossenschaft, dem Pflegezentrum Ennetsee und weiteren Personen, die sich in der Betagtenbetreuung engagieren, erarbeitet ein neues Nutzungskonzept. Sie wird von Ivo Bracher der Firma Bracher + Partner AG, Solothurn, unterstützt. Abgeklärt wird die Erweiterung des Bettenangebotes, die Frage nach alternativen und neuen Wohnformen. Für die Zubereitung des Frühstücks im Haus wird die ausgediente Küche in eine Kleinküche umgebaut. Auch die Toiletten im Parterre werden erneuert und rollstuhlgängig gemacht. Im Weiteren wird ein Personalaufenthaltsraum realisiert, der auch als Sitzungszimmer dient. Der Baukosten betragen rund Fr. 326‘000. Mit einem grossen Jubiläumsfest feiert das Büel, Bewohner, Personal und die ganze Bevölkerung das 25-jährige Bestehen des Altersheimes. Nach 25 Jahren wird auch das äussere Erscheinungsbild erneuert. Der Betriebsrat beauftragt den Künstler Konrad Zurwerra, Ried-Brig, ein neues Logo zu kreieren. |
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2003 |
Eine interne Arbeitsgruppe erarbeitet auf Grund der Vorarbeiten der Projektgruppe das Konzept Büel 2020. Dessen Umsetzung bedingt einen Um- und Ausbau des Altersheim Büel. |
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2004
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Der Stiftungsrat genehmigt das Konzept Büel 2020. Wesentliche Punkte sind:
Nach Rücksprache mit dem Gemeinderat verzichtet der Stiftungsrat auf einen Wettbewerb. Der bisherige Architekt, Erich Weber, wird beauftragt, verschiedene Varianten-Studien auszuarbeiten. Als externen Projektbegleiter wird Andreas Brunnschweiler, dipl. Architekt ETH, Zug beigezogen. Der Stiftungsrat macht von der statutarischen Möglichkeit Gebrauch und erweitert den Rat um zwei Mitglieder aus Cham. |
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2005
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Es wird eine Baukommission gewählt. Ihr gehören Stiftungs-, Betriebsräte und Personen der Gemeindeverwaltung an. Sie wird von Stiftungsratspräsident Karl Bienz präsidiert. Das Architekturbüro Erich Weber und Partner AG arbeitet unter der Federführung von Janos Csoka und Max Arnold fünf Varianten für einen Um- und Erweiterungsbau aus. Der Stiftungsrat entscheidet sich für die Variante C. Sie ist realistisch und relativ kostengünstig. Eine spätere Erweiterung, falls notwendig, ist machbar. Die Zimmeranzahl bleibt ungefähr gleich. Die Zimmer werden jedoch grösser. Die Sanierung umfasst im Wesentlichen:
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2006
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Der Stiftungsrat genehmigt das Projekt und den Kostenvoranschlag im Betrage von 13.6 Millionen Franken für die Sanierung und Fr. 930'000 für das Provisorium. Nach regen Diskussionen wird die Kapelle aus Kostengründen ins Untergeschoss verlegt. An die Finanzierung leistet die Gemeinde Cham einen à fonds perdu Beitrag von drei Millionen Franken und gewährt ein zinsloses Darlehen von 1,8 Millionen Franken während zwanzig Jahren. Auch die Gemeinde Hünenberg sichert einen à fonds perdu Beitrag von 350‘000 Franken zu. Die Stiftung hat flüssige Mittel von gut zwei Millionen Franken. Mit einer besonderen Finanzierungsaktion sollen diese Mittel aufgestockt werden. Die Restfinanzierung erfolgt mit fremden Mitteln. Am 25. September beginnt das grosse Zügeln ins Heiligkreuz. Alles verläuft planmässig. |
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2007
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Adolf Durrer übernimmt ab Jahresanfang das Präsidium der Baukommission. Obwohl die Arbeiten am Sanierungsbau des Büel gut voranschreiten, zeichnet sich schon nach vier Monaten Bauzeit ab, dass der Fahrplan nicht eingehalten werden kann. Die Baumeisterarbeiten nehmen mehr Zeit in Anspruch, als ursprünglich geplant. Der Rückzügeltermin muss auf Frühling 2008 verschoben werden. Der Stiftungsrat beschliesst nach intensiven Abklärungen, künftig eine eigene Küche zu führen. Er genehmigt für deren Ausbau einen Zusatzkredit von Fr. 324'000. Die Bürgergemeindeversammlung Cham stimmt einer kostenlosen Landabtretung zu Gunsten unserer Stiftung zu. Die neuen Personal- und Lohnrichtlinien werden vom Betriebsrat genehmigt. Zur Eröffnung des umgebauten Büel wird ein neues Logo mit neuem Namen sowie ein Internetauftritt in die Wege geleitet. Josef Heer kündigt auf 31. März 2008 seine Stelle als Heimleiter, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Als seinen Nachfolger wählt der Betriebsrat Bruno Waser von Sachseln. Er tritt seine Stelle Anfang Mai 2008 an. |
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2008 |
Die BewohnerInnen können in der ersten Märzwoche ins neue Büel einziehen. Zuvor hat die Bevölkerung Gelegenheit, an einem Tag der offenen Tür das neue Büel zu besichtigen. Die Einweihung findet am 31. Mai statt. Das Altersheim Cham bekommt einen neuen Namen „Im Büel – Wohnen im Alter“. Am 22. Februar ist die Schlüsselübergabe für das neue Büel und am 23. Februar Tag der offenen Tür. Josef Heer kündigt auf 31. März 2008 seine Stelle als Heimleiter, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Als seinen Nachfolger wählt der Betriebsrat Bruno Waser von Sachseln. Die Bewohnerinnen und Bewohnerkönnen in der ersten Märzwoche ins neue Büel einziehen. Am 1. Mai tritt Bruno Waser als neuer Heimleiter seine Stelle an. Einweihungsfest des neuen Büel am 31. Mai. Karl Bienz tritt auf Ende Mai als Stiftungsratspräsident zurück. Er gehörte dem Stiftungsrat seit 1995 an und präsidierte ihn während gut 11 Jahren. Adolf Durrer übernimmt ab 1. Juni das Amt des Stiftungsratspräsidenten. Im November werden Umbau und Sanierung des Hauses „Im Büel – Wohnen im Alter“ erfolgreich abgeschlossen und die Baukommission wird aufgelöst Als Folge einer Reorganisation werden die Stiftungsstrukturen auf die zwei Führungsebenen Stiftungsrat und Geschäftsleitung reduziert. Der Betriebsrat wird auf Ende Dezember aufgelöst. |
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2009 |
Mit einer Statutenänderung auf den 1.1. hat auch die Stiftung Altersheim Cham den Namenswechsel in „Stiftung Wohnen im Alter Cham“ vollzogen. Gleichzeitig wird der Stiftungszweck erweitert. Ab Januar treten die neuen Strukturen und die dazugehörigen Reglemente und Richtlinien Grundlagen in Kraft. Der Stiftungsrat erlässt eine Vision, ein neues Leitbild und eine Unternehmenskultur. |


